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Stern, Donnerstag, 1. Januar 2004
von

Tag 7.

Im Duma Tau Camp. Am Linyanti-Fluss, den der legendäre Dr. David „I presume?" Livingstone querte, säuft ein Rudel der raren afrikanischen Wildhunde. 16 Erwachsene, neun Kleine. Sehen aus wie Straßenköter mit Riesenohren. Die Schnauzen blutverschmiert. Sozial hoch entwickelt (kümmern sich um verletzte Artgenossen), begnadete Jäger, piranhaschnelle Fresser. Mit einem Impala, dem Big Mäc Afrikas, sind sie in drei Minuten durch.

 

 	  Auch in der Singita Boulders Lodge im Krüger-Nationalpark gehört die Büffeltour zum Programm.
Auch in der Singita Boulders Lodge im Krüger-Nationalpark gehört die Büffeltour zum Programm.

 

Im letzten Sonnenrot die ultimative Afrika-Postkarte. Ein Elefantenkonvoi watet als Scherenschnitt durch den Fluss, im Hintergrund Akazien. Zwischen den Jumbos die Babyfanten. Als Schlusslicht ein Halbstarker, der unseren Jeep ohrenwedelnd antrompetet und fortrennt, erschrocken über seine Kühnheit. In der Trockenzeit wandern Elefanten bis zu 50 Kilometer am Tag. Können die Kleinen nicht Schritt halten, werden sie gnadenlos zurückgelassen, leichte Beute für Löwen.

Abends Bush-Brai, grillen unter freiem Himmel. Leuchtet man mit der Taschenlampe in die Dunkelheit, reflektieren allerlei Augen. Wie schrieb Hemingway (in „Die grünen Hügel Afrikas"): „Als ich mit dem Kolben des Gewehrs auf dem Fuß, mit dem Lauf in der Beuge meines linken Arms, mit einer Whiskyflasche zwischen den Knien dasaß und den Whisky in einen Blechbecher goss und den kühlen Nachtwind spürte und den guten Geruch von Afrika roch, war ich ganz und gar glücklich..."

 

Die Gäste Bungalows sind immer im traditionellen Stil gebaut. Meist aus Holz und mit Schilfdach, wie hier im Jao Camp im Okavango-Delta, Botswana.
Die Gäste Bungalows sind immer im traditionellen Stil gebaut. Meist aus Holz und mit Schilfdach, wie hier im Jao Camp im Okavango-Delta, Botswana.
Kanutour unterm Regenbogen auf einem der ungezählten Ausläufer im Okavango-Delta.
Kanutour unterm Regenbogen auf einem der ungezählten Ausläufer im Okavango-Delta.

SCHADE BLOSS, dass der gute alte Hem immer dann zu einem Riesenarschloch mutierte, wenn ihn sein Jagdtrieb packte. Tiere nannte er „Scheißkerle", malte sich aus, wie eine im Inneren des Schädels rotierende Gewehrkugel ihr Gehirn abschälen würde. Aber sind wir so viel anders? Was ist der Kill anderes als die politisch korrekte Form der Großwildjagd ? Wir lassen töten. Mach hin, Löwe!

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