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General Anzeiger Bonn, Samstag, 17. Februar 2007
Text & Fotos von Victor Francke

Willkommen in der Wildnis!

Das Okavango-Delta in Botswana ist das perfekte Revier für Pirschfahrten in die Tierwelt.

Noch spannender sind Safaris zu Fuß

 

Jeep
Jeep

Rip setzt sich ins Heck seines Boots, schaut in die untergehende Sonne am Horizont des Okavango-Deltas und greift sich seine Sewarawara. Die Töne des Instruments, das optisch an eine Laubsäge erinnert, schwingen über das stille Wasser. Begleitet wird seine Musik von unzähligen Vogelstimmen. Der 32-jährige Rip lebt in Botswana. Seine Pulas verdient er sich als Führer durch die Wildnis. Mit seinem Mokoro, dem großen Holz-Kanu, gleitet er über die von Schilf umsäumten Wasserstraßen, in der jeder Fremde bereits nach wenigen Minuten die Orientierung verliert. Ein Leben außerhalb des Deltas kann sich Rip nicht vorstellen. Auch nicht in Maun, der nächst größeren Stadt, die man mit dem Jeep in acht Stunden erreichen kann. Rips Welt, das sind Elefanten, Krokodile, Löwen, Leoparden und Hippos, die mit weit aufgerissenem Maul ihre Kraft und Dominanz demonstrieren. 


1,7 Millionen Menschen leben in dem Staat, der an Südafrika angrenzt und etwa doppelt so groß ist wie Deutschland. Ein Land, das zum Dinner unter dem atemberaubenden Sternenhimmel einlädt, an dem das Kreuz des Südens zum nächtlichen Begleiter wird. Ein Land, das zu Safaris einlädt, zum Abenteurertum, zum spannenden Leben im Busch, zum verweilen in einer nahezu unberührten Natur die mit ihrer Pracht an Fauna und Flora ihresgleichen sucht. Da gibt es beispielsweise den Wurstbaum, dessen Früchte Rips Familie zur Hautpflege nutzt. Die Eingeborenen Botswanas sind sich zudem sicher, dass diese Pflanze Menschen von Krebs heilen kann. Da gibt es den Wild Daga, ein stacheliges Gewächs, dessen im Stengel verborgenes Pulver gerne von Buschmännern geraucht wird. Ein Vorgang, der zu merkwürdigen Wesensveränderungen führt.

Da gibt es vor allem aber die unglaubliche Vielfalt der Tierwelt. In riesigen Herden ziehen Elefanten vorüber, Löwen räkeln sich in der Sonne. Zebras galoppieren über die Savanne, Wildböcke springen über das von der Sonne verdorrte Gras. Giraffen zermahlen mit ihren Zähnen das Blattwerk der Bäume. Hyänen ziehen mit gesenktem Haupt und mit furchterregendem Gebiss rastlos daher. Pelikane kreisen in kleinen Gruppen über der Steppe. Krokodile verharren auf Beute wartend scheinbar regungslos am sandigen Ufer der Flüsse. Affen kreischen aus Baumwipfeln, Flusspferde erheben sich grunzend und schnaubend aus dem Wasser des Deltas. Ein Rudel Wildhunde sucht sich seinen Weg, Skorpione verschwinden in Sekundenschnelle im Dickicht. Schlangen gleiten über die von der Sonne aufgeheizten Steine. Keine Frage: In Rips Land kann Natur bestens beobachtet, können Abenteuer erlebt werden.

 Sonnenuntergang
Sonnenuntergang
 Zebras
Zebras
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