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Honnefer Volkszeitung, Samstag, 6. September 2003
Text von Rüdiger Franz

Selhofer führt Sven Ottke auf den Kilimandscharo

Heute Abend steht der Doppelweltmeister in Erfurt gegen Mads Larsen im Ring, am Mittwoch bricht er mit dem Honnefer Reiseveranstalter Paul Friedrich zum höchsten Berg Afrikas auf

Den Gegner im Visier: Heule kämpft WBA-Snperchampion Sven Ottke in Erfurt gegen Mads Larsen, am Mittwoch fliegt er mit Paul Friedrich nach Afrika
Den Gegner im Visier: Heule kämpft WBA-Snperchampion Sven Ottke in Erfurt gegen Mads Larsen, am Mittwoch fliegt er mit Paul Friedrich nach Afrika

„Alles nur Fassade" heißt es, wenn sich hinter einem Erscheinungsbild weniger verbirgt als erwartet. Im Falle von Paul Friedrich ist es genau umgekehrt: Sein Schreibtisch steht in einem unscheinbaren Reihenhaus an der Karl-Sim-rock-Straße. Organisiert werden von dort jedoch Erlebnisreisen in alle Welt. Besonders Afrika hat es dem 43-jährigen Honnefer angetan. Seine Liebe zum „schwarzen Kontinent" entdeckte der gebürtige Honnefer im Jahr 1989.


Einer Einladung von Freunden war er damals nach Kenia gefolgt. „Wenige Stunden nach der Landung saß ich mitten im Busch, hatte im Sonnenuntergang Begegnungen mit Tieren und war einfach glücklich. Ich wusste: Das ist das, was ich gesucht habe", erinnert sich Friedrich an seine ersten Afrikaerlebnisse. Der gelernte Versicherungs-kaufmann, der zu dieser Zeit als Referent in den Diensten des damaligen Landwirtschaftsministers Jochen Borchen stand, läutete den beruflichen Richtungswechsel ein und informierte sich akribisch über das Geschäft mit organisierten Safarireisen. 1997 schließlich gründete er seine Firma "Afrika Reisen Exklusiv", inzwischen hat er sein Geschäftsfeld auf Asien ausgeweitet.

„Exklusivität" ist ein Schlüsselbegriff in Friedrichs Firmenphilosophie. Zwar könne er bei den Preisen nicht mit den großen Reiseveranstaltern konkurrieren, aber: „Hinsichtlich der Qualität und Individualität bin ich ihnen voraus", sagt der Honnefer. „Handgemachte Safaris", ein weiterer Schlüsselbegriff des Port folios, könnten eben nur auf sehr individuelle Weise realisiert werden.

 

Nirgendo in Afrika: Paul Friedrich in der Savanne. Dort fiihlt sich der Selhofer wohl, Touren auf den Kontinent hat er zu seinem Beruf gemacht.
Nirgendo in Afrika: Paul Friedrich in der Savanne. Dort fiihlt sich der Selhofer wohl, Touren auf den Kontinent hat er zu seinem Beruf gemacht.

Ich bemühe mich, Touren anzubieten, die nicht jeder Veranstalter macht", sagt Friedrich. Zumeist umfassen seine Reisegruppen zwischen vier und acht Personen, große Gruppen bilden eher die Ausnahme. Dank zahlreicher Weilerempfehlungen hat sich der Ein-Mann-Betrieb inzwischen auf dem Markt etabliert. Tourismusministerien und offizielle Agenturen haben Friedrich als Anbieter registriert, und auch die Mundpropaganda tut ihren Dienst. Jüngst musste der Unternehmer indes auch mit den Unwägbarkeiten des internationalen Reisemarktes Bekanntschaft machen: „Erst die Krankheit Sars, dann Bombenanschläge in Kenia, Reisewarnungen, Bomben in Marokko, der Irak Krieg und die .allgemeine Angst vor Terroranschlägen - alles in allem war das elwas viel", urteilt er über die erste Jahreshälfte. Mittlerweile habe das Geschäft wieder angezogen, was Friedrich nicht zuletzt auf seine Marketingstrategie zurückführt. Neben Pressereisen, für die die Journalisten einen Eigenanteil zahlen, führt der Honnefer regelmäßig Personen des öffentlichen Lebens in die weite Welt.

Wie etwa Sven Ottke. In Erfurt steht der Doppelweltmeister im Supermittelgewicht heule Abend gegendendänischen Herausforderer Mads Larsen im Ring, am kommenden Mittwoch fliegt er mit Paul Friedrich nach Kenia, um mit einer Expedition den 5 895 Meter hohen Kilimandscharo zu besteigen. „Die Idee wurde bei einem Kölner Italiener geboren", erzählt Friedrich,Bei dem zufälligen Zusammentreffen habe er dem Box-Champion „mal eine echte sportliche Herausforderung" angeboten. Prompt sei Ottke auf die „Schnapsideet eingegangen, erinnert sich Friedrich. (Gemeinsam mit der Reisegruppe um Ottke und 40 Trägern will Friedrich am nächsten Samstag in 2 000 Meter Höhe mit dem Aufstieg zum Kilimandscharo beginnen. Ob es alle Begleiter wirklich bis zum Gipfel schaffen, kann Friedrich nicht versprechen: „Das Problem ist weniger die Wegstrecke, als vielmehr die Höhe", erklärt er.

Kopfschmerzen sind folglich programmiert, wohl auch für Sven Ottke, der sich vor dem schweren Gang auf den höchsten Berg Afrikas zunächst seinem dänischen Herausforderer entgegenstellt. Auch Paul Friedrich wird heute Abend in Erfurt dabei sein. Und hoffen, dass sich die Kopfschmerzen seines berühmten Begleiters wenigstens vor der Expedition in Grenzen halten.

 

 

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