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Äthiopien

Diese Rundreise mit expeditionellem Charakter ist eine Herausforderung an Mensch und Material. Sie ist ein Abenteuer, eine Anstrengung für den Körper, die Sinne und den Geist! Sie führt in die wenig entwickelten und auch wenig erforschten Regionen des Südens und Westens zu Volksstämmen, die im wesentlichen noch in ihren traditionellen Lebensweisen (u.a. Naturreligionen) verhaftet sind. Dazu machen faszinierende Landschaftspanoramen und Tierbeobachtungen diese Expedition zu einem unvergesslichen Erlebnis und einem wirklichen highlight. Mangelnder Komfort muss aufgrund der kaum entwickelten Infrastruktur (nur wenige Hotels) in Kauf genommen werden, wird jedoch durch unverfälschtes Erleben, tiefe Erfahrungen und Romantik allemal aufgewogen.


01. Tag: Sa. Frankfurt – Addis Abeba

Am Nachmittag Flug mit Ethiopien Airlines ab Frankfurt nach Addis Abeba.
Ankunft am späten Abend, Transfer ins Hotel.
U & V: Hilton Hotel, keine Mahlzeiten enthalten (Abendessen wird während des Fluges serviert)

02. Tag: So. Addis Abeba – Jimma (335 km)

Am Morgen Abfahrt in südwestliche Richtung in das sehr schöne und leicht gebirgige Gebiet von Jimma. Grüne Flusstäler prägen die Landschaft, auf den fruchtbaren Talböden wird Ackerbau und Viehzucht betrieben. Zwischen saftig-grünen Tropenwäldern liegen Teff-, Hirse-, Gerste- und Maisfelder sowie traditionelle Kaffeepflanzungen.

Der Kaffee stammt ursprünglich aus dieser Region von Äthiopien, und wurde von hier aus in den Jemen gebracht, wo ihn die Türken entdeckten und für seine Verbreitung in Europa sorgten.

Die aus Holz und Lehm gebauten, strohbedeckten Rundhütten der Einheimischen liegen malerisch in einer ursprünglichen, von verschiedenen großen Tälern durchzogenen Landschaft.
U & V: Welde Argaw Hotel, Jimma, VP

03. Tag: Mo. Jimma – Arba Minch (390 km)

Auf einer atemberaubend schönen und abwechslungsreichen Fahrt vom Hochland (1.500
– 2.600 m) sehen wir heute verschiedene Vegetationsgürtel und urwüchsige Landschaften, die
von alpinen Weiden bis zu dichtem Regenwald und weiten Savannen reichen.
U & V: Bekele Mola Hotel, Arba Minch, VP
Von der Terrasse des Hotels genießen Sie einen wunderschönen Panoramablick über die Seen
Abaya und Chamo sowie über den Tropenwald des Nech Sar Nationalparks.

04. Tag: Di. Arba Minch – Jinka – Mago

N.P. (250 km)
Der Südwesten Äthiopiens ist ein wenig erforschtes und entsprechend wenig entwickeltes
Gebiet. In den großen Savannen leben an die 40 verschiedene Ethnien auf relativ kleinem
Raum. Mit dieser Reise haben Sie die Gelegenheit, einige der hochinteressanten Volksgruppen
kennenzulernen. Im Mittelpunkt stehen die Tsemany, Hammar, Geleb (oder auch Dassanech
genannt), Karo und Mursi
, die größtenteils noch nach alten Traditionen leben und
unglaubliche Initiationsriten beibehalten haben. Wir fahren zuerst durch Konso, wo wir auf
dem Rückweg einen eingehenden Besuch eines Dorfes geplant haben. Nahe dem Weyto – Fluss
leben die halb-nomadisierenden Ethnien der Tsemay und Bena.

Über die Stadt Jinka erreichen wir am Abend den Mago National Park, wo wir für 2 Nächte
in Zelten verweilen.
U & V: Zelt, VP

05. Tag: Mi. Mago N.P. – Mursi - Mago

N.P. (193 km)
Früh morgens Fahrt zu einer der Mursi-Siedlungen. Unterwegs können wir, mit etwas Glück, Wildtiere des Parkes entdecken. Die Frauen der Mursi sind wegen ihres einmaligen und außergewöhnlichen Schmuckes weltweit bekannt: Den Mädchen wird ein Loch in die Unterlippen gebohrt, ähnlich wie für Ohrringe. Dieses Loch wird immer stärker ausgedehnt, bis sie als junge Frau einen Unterlippenteller von bis zu 15 cm Durchmesser einspannen können. Ein Schönheitsideal und Erkennungsmerkmal der Zugehörigkeit des Mursi-Stammes. Die Mursis sind allgemein ein sehr energisches und forderndes Volk, entsprechend muss man ihnen mit sehr viel Geduld begegnen.
Rückfahrt zum Camp des Nationalparks.
U &V: Zelt, VP

06. Tag: Do. Mago NP – Murule (85 km)

Durch den Mago NP fahren wir Richtung Murule. Unterwegs haben wir wieder die Gelegenheit, einige Tiere des Nationalparks zu sehen. Vor Ankunft im Camp von Murule besuchen wir eines der drei Dörfer der Karos. Die Minorität der Karos lebt lediglich in drei Dörfern,die oberhalb des Omo-Flusses gelegen sind. Die Männer bemalen sich häufig mit Kreide, verwenden auffallende Leoparden-Muster, die sich über ihre Gesichter und Oberkörper verteilen. Die spezielle Frisur, eine
"Lehmhaube", sowohl bei Frauen als auch bei Männern populär, wird zusätzlich mit Federschmuck
hervorgehoben. Es besteht auch die Möglichkeit, gegen ein geringes Entgelt, einige der traditionellen und besonderen Tänze der Karos vorführen zu lassen.
U & V: in Zelten in Murule für 1 Nacht, VP

07. Tag: Fr. Murule – Turmi (65 km)

Fahrt von Murule nach Turmi, eine kurze aber etwas beschwerliche Strecke bringt uns ins Land
der Hammar. Heute haben wir genügend Zeit, um die Lebensgewohnheit und Kultur dieses
Volkes eingehend kennenzulernen. Die Hammar bilden eine der zahlenmäßig größten Ethnien dieser Region, die in kleinen Dorfgemeinschaften leben. Die Frauen fallen mit ihren traditionellen Lederröcken auf, die mit Perlen und Metallringen geschmückt sind. Mehrere Arm- und Beinreifen aus einer Zink- und Silberlegierung dienen als Schmuck und als musikalisches Instrument. Der Körper
und die Haare werden mit einer Mixtur aus Butter, Kalk und Ockererde eingerieben, der Hals wird mit zusammengeschweißten metallenen Ringen (bei verheirateten Frauen) und Perlen überladen. Die Männer beherrschen die hohe Kunst der komplizierten Haarfrisur. Die Haare werden mit einer Lehmpaste zu einer flachen Fläche frisiert, diese wird mit auffallenden Farben und Straußenfedern auf imponierende Art und Weise geschmückt. U & V: für 3 Nächte am ausgetrockneten
"Keske Fluss" mit schöner Lage (Zeltcamp), V

08. Tag: Sa. Turmi – Dimeka – Turmi (70 km)

Heute ist Markt in Dimeka, zu dem Hunderte von Hammar und einige Bena wie auch einige
Karos zusammenkommen. Der Markt fängt gegen 11 : 00 Uhr an und dauert bis ca. 15 : 00 Uhr. Wir haben genügend Zeit, um die Hammar und das allgemeine Treiben auf dem Markt zu beobachten. Am Nachmittag besuchen wir ein weiteres Dorf der Hammar, bevor wir nach Turmi zurückkehren.
U & V: Zeltcamp, VP

09. Tag: So. Turmi – Turkanasee – Turmi

(180 km) Sehr früh am Morgen starten wir unsere Reise zunächst nach Omorate (früher auch Kelem
genannt), wo wir bei der lokalen Polizei die Genehmigung einholen müssen, um an den Turkanasee zu fahren. In Begleitung eines Grenzpolizisten können wir bis zum Turkanasee (Kenia) fahren, wo um diesen See herum die Dassanech leben.

Hinweis:
Falls die Sicherheit an der Grenze zu Kenia für Touristen nicht gewährleistet werden kann, können wir nur zu einem Dorf der Dassanech fahren. Außerdem könnten die Straßenverhältnisse in einem so schlechten Zustand sein, dass eine Fahrt bis zum Turkanasee unrealisierbar ist! Dies lässt sich leider immer erst kurzfristig klären.

10. Tag: Mo. Turmi – Konso (225 km)

Fahrt über das Gebiet der Erbore zurück ins Weyto –Tal, danach geht es wieder hinauf in die Berge der Konso. Am späten Nachmittag erreichen wir den Hof des lokalen Stammeshäuptlings, wo wir für eine Nacht verweilen werden.
U & V: Zeltcamp, VP

11. Tag: Di. Konso – Arba Minch (89 km)

Nach den erlebnisreichen Tagen kehren wir in das von der modernen Welt bereits beeinflusste Konso ein. Am Vormittag werden wir ein typisches Konso-Dorf besuchen. Vom südlichen Ende des Chamo-Sees bis zum Weytofluss leben die Konsos und die benachbarten Gidole, die für ihren Fleiß und die terrassierten Hirsefelder bekannt sind. In der Stadt Konso werden wir mehr über ihre Kultur, Architektur und ihren Totenkult erfahren. Von hier aus geht es weiter bis nach Arba Minch, am Nachmittag unternehmen wir eine Bootsfahrt auf dem Chamo-See, wo wir Krokodile, Pelikane
und mit etwas Glück Nilpferde sehen können.

U & V: Bekele Mola Hotel mit Panorama-Sicht über die beiden Seen Abaya und Chamo. VP

12. Tag: Mi. Arba Minch – Langano – See (290 km)

Früh morgens fahren wir durch den Nech Sar Nationalpark und genießen die schöne Aussicht über den Chamo- und Abaya-See. Auf Grassavannen weiden einige Herden von Zebras, mit etwas Glück sind Kudus und Gazellen zu entdecken. Anschließend geht's weiter bis zum Langano-See, wo wir uns am schönen Strand etwas erholen können.

U & V: Bekele Mola Hotel, VP

13. Tag: Do. Langano – Addis Abeba (210 km)

Dem großen afrikanischen Grabenbruch "Rift Valley" folgend, fahren wir an einer Seenkette vorbei, zurück zur Hauptstadt. Kurzer Halt am Ziway-See und dem Vulkan-Kratersee von Debre Zeyit. Am Nachmittag Ankunft in Addis Abeba und Transfer zum Hotel.

U & V: Hilton Hotel, F, M

14. Tag: Fr. Addis Abeba – Frankfurt

Am Vormittag beginnen wir mit der Stadtrundfahrt mit einem Besuch des Ethnologischen Museums und einer Fahrt auf dem 3.019 m hohen Entoto-Berg. Von hier aus können wir die herrliche Sicht über die Hauptstadt Addis Abeba (zu dt. = "Neue Blume") genießen. Ferner steht auch ein Besuch des größten Marktes des Landes auf dem Programm, dem “Mercato”. Es steht ein Tageszimmer für die Gruppe bis zum Abend zur Verfügung. Nach dem gemeinsamen Abschiedsessen geht es
direkt zum Flughafen für den Rückflug nach Frankfurt.
U & V: F, A

15. Tag: Sa. Frankfurt

Ankunft um 06 : 00 Uhr morgens in Frankfurt.
Heimreise.

 

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